FAQ
Unter der Rubrik FAQ (Frequently Asked Questions) finden Sie die Antworten auf die häufig zu profil gestellten Fragen.
Neue Anfragen können Sie uns unter profil(at)data-experts.de übermitteln.
- Wie erfolgt die manuelle Registrierung von Dokumenten im Posteingangsbuch?
- Warum läßt sich der A20-Explorer nicht per Doppelklick öffnen?
- Was bedeutet “Drag & Drop”?
- Was ist bei der Installation von Acrobat Reader zu beachten?
- Wie gestaltet man eine eigene Auswertung?
- Wie erfolgt der Datenaustausch der Tierlistendaten zwischen HIT und profil c/s?
- Was ist XML?
- Was ist ein FNN-Konverter?
- Was gibt es zu beachten unter XP?
- Wie ist JavaWebStart zu installieren / konfigurieren?
- Wie erstelle ich Bescheide bzw. Vorlagen für einen Bescheid?
- Wie gehe ich bei Ersetzungsfeldern in Bescheiden vor?
- Warum zieht der AUM-Antrag die Flächen nicht ein?
- Muss der AumFNN angelegt werden vor Antragsberechnung?
- Muss der AumFNN aktuell durchgeführt worden sein für eine aktuelle Antragsberechnung?
Frage:
Wie erfolgt die manuelle Registrierung von Dokumenten im Posteingangsbuch?
Antwort:
Wird nur die dreistellige Dokumenten-Nr. als Barcode eingegeben, ist eine Übernahme dieses Posteingangs in profil c/s nur möglich, wenn der Sachbearbeiter Art und Nummer in die Tabelle Bezug einträgt.
Es muss ein gültiger Posteingang sein.
Beispiel:
Dokument | Barcode |
|---|---|
Allgemeine Angaben | 001 |
FNN bzw. FN | 002 |
FP20-Antrag | 020 |
Frage:
Warum läßt sich der A20-Explorer nicht per Doppelklick öffnen?
Antwort:
Es gibt Werkzeuge, die direkt (ohne Material) per Doppelklick gestartet werden können, die entsprechenden Nutzerrechte vorausgesetzt.
Dabei wird oft ein Material (wie Mappe oder Dokument) registriert.
Alle anderen Werkzeuge lassen sich nur indirekt - mit Hilfe eines Materials (Mappe oder Dokument) öffnen, d.h. per Doppelklick auf das Material z.B. in der Registratur oder indem das Material per Drag & Drop auf das Werkzeug gezogen wird.
Zu dieser Werkzeuggruppe gehören u.a. der A20-Explorer und die Flächenbearbeiter.
Frage:
Was bedeutet “Drag & Drop”?
Antwort:
”Drag and Drop” bedeutet in der deutschen Übersetzung ”Ziehen und ablegen” und bezeichnet eine Windows-Technik, bei der Sie mit gedrückter Maustaste einen markierten Windows-Bereich (beispielsweise einen Textausschnitt oder ein Icon) an eine andere Stelle ziehen können (Drag). Wenn Sie die Maustaste wieder loslassen, wird der Bereich an die gewünschte Stelle verschoben (Drop).
Frage:
Was ist bei der Installation von Acrobat Reader zu beachten?
Antwort:
Der Acrobat Reader ist auf dem Rechner zu installieren.
Anschließend muss sicher gestellt sein, dass der Pfad des Acrobat Reader in der Path – Variable des Systems steht:
Kontrolle, ob dies schon der Fall ist:
- … MS-DOS – Eingabeaufforderung
- Unabhängig davon, welcher Pfad dort bereits steht, acrord32.exe eingeben.
- Öffnet sich nun der Acrobat Reader, ist der Pfad bereits in der Path-Variablen enthalten.
- Öffnet sich der Acrobat Reader nicht, sondern es erscheint eine Meldung wie “Der Befehl konnte nicht gefunden werden. Path-Variable überprüfen!”, ist wie folgt vorzugehen:
- Einstellungen …
- Systemsteuerung …
- System …
- Umgebungs- bzw. Systemvariablen, den Wert für Variable “Path” anpassen, den schon bestehenden Wert mit Semikolon ; abgrenzen und den Pfad des Acrobat Reader ergänzen. Allerdings ohne die *.exe !
- Zum Beispiel:
…;C:\programme\adobe\acrobat 5.0\reader
Schließlich die Richtigkeit der Variable überprüfen, wie beschrieben (in der MS-DOS - Eingabeaufforderung).
Frage:
Wie gestaltet man eine eigene Auswertung?
Antwort: Werkzeug: ATOOL
Das Auswertungswerkzeug greift prinzipiell auf eine Auswertungsdatenbank zu. Diese Auswertungsdatenbank wird zwar zeitnah aus der Produktionsdatenbank erstellt, spiegelt aber nicht den aktuellen Stand wieder. Dies ist eine grundsätzliche Eigenschaft, die bei der Erstellung einer Auswertung berücksichtigt werden sollte.
Die zugehörigen Werkzeuge finden sich im Werkzeugschrank im Ordner “Auswertung” und bestehenaus den Werkzeugen BerichtBearbeiter, BerichtBetrachter und dem BKExplorer. Wie alle anderen Werkzeuge lassen sie sich aus diesem Ordner mittels der Maus auf die Arbeitsoberfläche ziehen und dort ablegen.
Bericht- und Katalogexplorer (BKExplorer)
Mit Hilfe des BKExplorers lassen sich Kataloge und Berichte auf der Arbeitsoberfläche ablegen. Dieses Werkzeug besteht daher nur aus einem Dialogfenster, das alle Dateien mit den Endungen .kat und .ber auflistet und die selektierten Dateien auf der Arbeitsoberfläche ablegt, um sie für BerichtBearbeiter und BerichtBetrachter zugänglich zu machen.
Berichtbearbeiter
Der Berichtbearbeiter wird durch das Ablegen eines Berichtes auf den Berichtbearbeiter aufgerufen. Dieser Bericht wird dann angezeigt und steht zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.
Ein neuer Bericht läßt sich nach der Auswahl des Katalogs erstellen, der die Grundlage für diesen Bericht bilden soll. Durch Verschieben dieses Katalog auf den Berichtbearbeiter öffnet sich das unten dargestellte Fenster:
Berichtbetrachter
Nachdem der Berichtsumfang definiert wurde, kann der Berichtsinhalt aus der Datenbank gelesen werden. Er wird innerhalb des Berichtsfenster als Tabelle dargestellt. Zwecks Kopie in die Zwischenablage lassen sich einzelne Zellen, aber auch beliebige Anzahlen von Zeilen und Spalten selektieren. In der linken Spalte wird eine fortlaufende Nummerierung der Datensätze angezeigt.
Berechnungs- und Suchfunktionen
- Einfache Berechnungen, wie z.B. eine Spaltensumme, für die es sich nicht lohnt, die Daten in ein spezielles Programm (z.B. Excel) zu übertragen, können über die Panelleiste aufgerufen werden. Die letzte Zeile der Tabelle steht für die Anzeige des Ergebnisses zur Verfügung.
Eine Suchfunktion erlaubt die Suche nach bestimmten Mustern. Ausgehend von der aktuellen Zelle wird nach rechts und dann nach unten bis zum Ende der Tabelle gesucht. - Schnittstellen
- Der Berichtsinhalt kann zur Weiterverarbeitung mit anderen Programmen in einem einfachen Austauschformat gespeichert werden. Im Dialogfenster ”Speichern unter…” kann angegeben werden, ob auch die Spaltenüberschriften übertragen werden sollen und welches Zeichen als Spaltentrennzeichen eingesetzt wird.
Auf Wunsch können auch weitere Angaben zum Bericht gespeichert werden. Vor den eigentlichen Berichtsdaten finden sich dann die Angaben Berichtname, Berichtpfad, Katalog, Ersteller und das Kommentarfeld des Berichts. - Import in Excel
- Für den Import in Excel wird der Dezimalpunkt von Fließpunktzahlen in ein Komma gewandelt, d.h. Fließpunktzahlen können über Dateiexport und Zwischenablage in Excel aufgenommen werden.
Einige besondere Berichtsinhalte können nicht über die Zwischenablage kopiert werden, wenn die automatischen Formatierfunktionen von Excel in ein falsches Format abbilden (Beispiel: “1/3″ wird als ein Datum erkannt und konvertiert). Über Exportdateien können diese Daten dennoch in Excel übertragen werden. Beim Einlesen in Excel ist dann der tatsächlich gewünschte Datentyp anzugeben, so daß die gewünschte bzw. keine Konvertierung stattfindet.
Frage:
Wie erfolgt der Datenaustausch der Tierlistendaten zwischen HIT und profil c/s ?
Voraussetzung:
Tierlisten vorhanden, dazu muss der Status abgeglichen sein (Werkzeug: “Ohrmarkenabgleicher”)
Ablauf:
- properties - Zeitstempel eintragen (“SchedulerResST.properties” bzw. “SchedulerRes.properties” in Brandenburg über task2)
- zeitgesteuerter Export der Daten über Server ans HIT
- HIT-Replikation wird gestartet aus der Datenbank (task3 in properties-Datei)
- Daten aus “Server\Hitreplik\Out” mit Hilfe einer FTP-Verbindung lokal ablegen
- (HIT-Batch-Client aufrufen zum Senden der zu plausibilisierenden Daten)
- Datenbank in Bayern wird kontaktiert
- “hitbatch.ini” (Steuerdatei, welche bei der HIT-Replikation erzeugt wurde) bestimmt welche Daten eingelesen werden
- es erfolgt ein Austausch der Daten, Dateien mit den Endungen *.out und *.log kommen zurück und werden im Verzeichnis “Server\Hitreplik\In” abgelegt
- HIT-Replikation wird erneut gestartet zum Abholen der Ergebnisse
- Daten aus “Server\Hitreplik\Out” mit Hilfe einer FTP-Verbindung lokal ablegen
- (HIT-Batch-Client aufrufen zum Senden der zu plausibilisierenden Daten)
- es erfolgt ein Austausch der Daten, Dateien mit den Endungen *.out und *.log kommen zurück und werden im Verzeichnis “Server\Hitreplik\In” abgelegt
- HIT-Replikation zum Laden der Ergebnisse in die Datenbank
- Daten befinden sich wieder in profil c/s - Datenbank
- HIT-Import wird gestartet (task4)
Frage:
Was ist XML?
Antwort:
Die Extensible Markup Language wurde entwickelt, um Daten für unterschiedliche Systeme kompatibel und überschaubar bereitzustellen. Dabei ähneln XML-Dateien vom Charakter Datenbanken, nur dass die einzelnen Datensätze vom Entwickler individuell erweitert werden können.
Um die Elemente mit den entsprechenden Attributen zu definieren, werden diese in der Document Type Description (DTD) beschrieben.
Der Einsatz von XML verbessert die Möglichkeiten der Datenauswertung sowie des plattformübergreifenden Datentransfers, da verschiedene Datenformate mittels XML definiert werden.
Frage:
Was ist ein FNN-Konverter?
Antwort:
… Java-Programm, das die Flächendatei in den Ämtern vom CSV-Format ins XML-Format sowie umgekehrt konvertiert.
Um das Programm zu installieren, muss die bereitgestellte ZIP-Datei entpackt werden. Weiterhin ist Java Runtime 1.3.1 als Standard notwendig.
Konvertierung von CSV nach XML
Voraussetzung:
Die Dateien csv2xml.bat, die JAR-Files(convert.jar und xerces.jar) und die gewünschte Version der Parameterdatei *.csv.para befinden sich in einem Verzeichnis. Die zu konvertierenden CSV-Dateien befinden sich im selbem Verzeichnis oder einem Unterverzeichnis.
Aufruf: csv2xml.bat [-typ] datei
typ ist der Name der Parameterdatei ohne die Endung “.csv.para”. Wird kein typ angegeben, so wird fnn.csv.para verwendet.
datei ist der Name der zu konvertierenden Datei. Wildcards sind erlaubt. Steht die Datei in einem Unterverzeichnis, so ist der Pfad relativ zum aktuellen Verzeichnis mitanzugeben.
Beispiel: csv2xml.bat -fn /bsp/beispiel.fn konvertiert die Datei beispiel.fn im Verzeichnis ./bsp und verwendet die Parameterdatei fn.csv.para. Die neue XML-Datei beispiel.fn.xml befindet sich ebenfalls in ./bsp.
Konvertierung von XML nach CSV
Voraussetzung:
Die Dateien xml2csv.bat, die JAR-Files(convert.jar und xerces.jar) und die gewünschte Version der Parameterdatei *.xml.para befinden sich in einem Verzeichnis. Die zu konvertierende XML-Dateien befinden sich im selbem Verzeichnis oder einem Unterverzeichnis.
Aufruf: xml2csv.bat [-typ] datei
typ ist der Name der Parameterdatei ohne die Endung “.xml.para”. Wird kein typ angegeben, so wird fnn.xml.para verwendet.
datei ist der Name der zu konvertierenden Datei. Wildcards sind erlaubt. Steht die Datei in einem Unterverzeichnis, so ist der Pfad relativ zum aktuellen Verzeichnis mitanzugeben.
Beispiel: xml2csv.bat -fn /bsp/beispiel.fn.xml konvertiert die Datei beispiel.fn.xml im Verzeichnis ./bsp und verwendet die Parameterdatei fn.xml.para. Die neue CSV-Datei beispiel.fn befindet sich ebenfalls in ./bsp.
Frage:
Was gibt es zu beachten unter XP?
Antwort:
Für die Installation von profident- bzw. profil-c/s-Clients unter XP gibt es keine Unterschiede zu Windows NT 4.0 (Sp6) bzw. Windows 2000.
Frage:
Wie ist JavaWebStart zu installieren / konfigurieren?
Antwort:
Voraussetzungen für alle Systeme sind:
- Es muß ein Default-Web-Browser festgelegt sein.
- Für das Verzeichnis C:\deg müssen Schreibrechte für den Nutzer von JavaWebStart und des Nutzers der Client-Software existieren.
- Ein installiertes JavaWebStart –> keine Leerzeichen im Verzeichnisnamen.
- Ein installiertes JRE 1.3.1.
- Die Java-Extensions müssen im Verzeichnis lib\ext des von JavaWebStart verwendeten JRE liegen.
- Dazu müssen die Extensions, welche in der java_lib_ext.exe (selbstextrahierende Datei) enthalten sind, ins Verzeichnis lib/ext des von der Anwendung verwendeten JRE (als ”Aktiv” gekennzeichnet) entpackt werden. Bereits existierende Dateien müssen ggf. überschrieben werden.
- JavaWebStart ist zu konfigurieren –> Datei –> Einstellungen:
- Allgemein - hier “kein” “Proxy-Server” auswählen
- Verknüpfungsoptionen - hier “Prompt beim ersten Start” auswählen
- Java - unter der Spalte Befehl steht …\bin\javaw.exe neben dem bin-Verzeichnis
gibt es das lib-Verzeichnis, darunter das ext-Verzeichnis. In diese Verzeichnis
müssen die Java-Extensionen hinein. Sollten Sie JavaWebStart 1.0.2 verwenden,
ist es nicht unbedingt die erste Zeile, sondern die erste der als “Aktiv”
gekennzeichneten. - In JavaWebStart wählen Sie unter Ansicht “Heruntergeladene Anwendungen” aus
Ist alles so installiert und eingerichtet, können Clients gedownloadet und dann gestartet werden.
Frage:
Wie erstelle ich Bescheide bzw. Vorlagen für Bescheide?
Wie gehe ich bei Ersetzungsfeldern in Bescheiden vor?
Antwort:
Dazu muss ein RTF-Dokument mit WORD erzeugt werden. Dabei ist zu beachten, dass das Dokument beim Speichern die Endung *.rtf erhält. Außerdem darf der Dateiname nicht geändert werden.
Die Ersetzungsfelder sind aus der Ersetzungsliste zu übernehmen (siehe ZIAF-Datenbank im Internet)
Das fertige RTF-Dokument ist dann im Serververzeichnis …/server/vorlagen abzulegen.
Das Nutzerhandbuch hält zu diesem Thema ausführliche Beschreibungen bereit.
Frage:
Warum zieht der AUM-Antrag die Flächen nicht ein?
Antwort:
Entscheidend für das Erkennen der Flächen ist:
- die Antragsart (Neu-, Erweiterungs-, Aushaltungsantrag)
- der Antragstyp (Einführer oder Beibehalter, nur Dauerkultur u.a.)
- Erstantragsjahr des Antrages
- die Bindung und ggf. der Verpflichtungsbeginn an der Fläche
Frage:
Muss der AumFNN angelegt werden vor Antragsberechnung?
Antwort:
Nein, der AUM-Antrag legt den AumFNN selber an, da er seine Datengrundlage ist.
Der Abgleich wird aber nicht durchgeführt (nur Übernahme der aktuellen Flächen und Beanstandungen).
Frage:
Muss der AumFNN aktuell durchgeführt worden sein für eine aktuelle Antragsberechnung?
Antwort:
Nein, der Antrag aktualisiert seine Datengrundlage im AumFNN selbst, ohne dabei den AUM-Flächenabgleich durchzuführen.
